Donnerstag, 31. März 2011

Grau, grau, grau ist der Stahlbeton. Holladrio.

Bunt statt Grau!




Im April wird über meinen Antrag, den grauen Stahlbeton-Tunnel der Hungerburgbahn neu zu gestalten, abgestimmt. Dazu ist dieses Video entstanden, viel Spaß dabei!

Danke an das enthusiastische Produktionsteam dieses Videos: Paul, Barbara, Julia, Lore und Ingrid ;-)

Donnerstag, 24. März 2011

Christine hat es besser

Wenn Anna einen Kredit braucht, wird sie von der Bank gefragt, was sie mit dem Geld vorhat.


Wenn Max ein Unternehmen gründet und dafür GeldgeberInnen sucht, muss er erklären, was er vorhat und was die GeldgeberInnen davon erwarten können.


Christine hat es besser. Sie plant eine Veranstaltung, von der sie noch nicht sagen kann, was sie letztlich bringen wird. Sie will auch ihr Budget niemandem zeigen. Trotzdem bekommt sie die Millionen, die sie braucht.


Der Unterschied? Christines Geld kommt aus Steuern. Denn sie ist Bürgermeisterin, ihr Projekt sind die Olympischen Jugendspiele, und der Gemeinderat ein braves Gremium an brav nickenden Menschen. Und die stört es nicht einmal, wenn Christines Projekt plötzlich zwei Drittel teurer wird als geplant. Obwohl Christine ihnen immer noch kein Budget dazu vorlegt.




Update: Wesentliche Zahlen aus dem Budget sind jetzt doch aufgetaucht. Allerdings nicht im Gemeinderat, der zusätzliche 2 Millionen im Blindflug genehmigt hat, sondern in den Medien. Damit wollte die BMin vermutlich allzu kritische Nachfragen vermeiden. Denn hätten wir im Gemeinderat gestern über Details des Budgets sprechen können, dann wäre ihre große Mehrheit (alle gegen die Grünen) in Gefahr gewesen.


Christine ist sich offenbar selbst nicht so sicher, ob ihr Projekt wirklich seine Millionen wert ist. Sonst hätte sie schon vor der Abstimmung selbstbewusst für mehr Transparenz gesorgt.


Donnerstag, 17. März 2011

PA Nach den Erfahrungen in Japan: Raus aus Euratom!

Innsbrucker Grüne hoffen auf breite Unterstützung im Gemeinderat.


Bereits im Februar hatten die Innsbrucker Grünen einen Resolutionsantrag gegen den Europäischen Atomvertrag Euratom eingebracht. „Vor dem Hintergrund der grauenhaften Unfälle in Japan hoffen wir auf eine breite Unterstützung im Gemeinderat, wenn der Antrag im April erneut zur Abstimmung kommt“, erklärt Sicherheitssprecher Martin Hof von den Innsbrucker Grünen.


„Österreich fördert die Atomindustrie“, stellt der Grüne Gemeinderat Martin Hof klar und meint: „Weil wir immer noch Mitglied des Euratom-Vertrages sind, fließt auch Innsbrucker Steuergeld in die Förderung und Forschung von Atomtechnologie.“ Österreich überweise so jährlich mehrere Millionen Euro für die Förderung der Atomkraft.



Sieben Reaktoren in der Nähe


Sieben Reaktoren befänden sich allein in einem Umkreis von 250 km rund um Innsbruck. „Auch deshalb haben wir allen Grund, Druck für einen Totalausstieg in Europa zu machen. Der erste Schritt dazu ist, endlich kein Steuergeld mehr für die direkte Förderung der Atomtechnologie auszugeben“, bekräftigt Hof.


Gemeinderat Hof übt auch scharfe Kritik an Umweltminister Niki Berlakovich: „Umweltminister Berlakovich meint dazu, dass er sich in Euratom für höhere Sicherheit von Atomkraftwerken einsetzt. Aber spätestens Fukushima zeigt, dass er damit auf dem Holzweg ist“, ist der Grüne überzeugt. „Die enormen Risiken der Atomkraft bräuchten absolute Sicherheit. Die kann es aber gar nicht geben.“ Echte Sicherheit brächte nur der Ausstieg aus der Risikotechnologie, ist Hof überzeugt.


„Mit dem entstehenden Innsbrucker Energieentwicklungsplan bringt sich die Stadt gerade auf einen guten Weg. Das bedeutet: Energie sparen und erneuerbare Energiequellen nutzen“, so Hof. Das stärke auch die regionale Wirtschaft, Geld bliebe im Land anstatt an Atom- und Ölindustrie abzufließen. „Solche Bemühungen werden durch die Millionenzahlungen an die Atombranche konterkariert. Wir brauchen das Geld hier, auch in Innsbruck.“


Links:

Der Antrag im Wortlaut


Grafik: Umweltbundesamt

Mittwoch, 16. März 2011

Atom Ausstieg - Jetzt!

Unter www.atomausstieg.at kann man die sofortige Abschaltung aller Hochrisiko-Reaktoren in Europa unterschreiben. Und, wie der Name schon sagt, insgesamt für den Ausstieg aus Atomenergie.



Gestern gab es eine Mahnwache zur Katastrophe in Japan, organisiert von den Grünen. Ein etwas düsteres Video dazu gibt es auf hier auf youtube.