Mittwoch, 12. Januar 2011

PA Finanzen laufen aus dem Ruder, SteuerzahlerInnen zahlen /Hof/Mair

Eintrittskarten für Youth Olympic Games unverkäuflich - Grüne werfen Gschwentner vor, mit "gezinkten Karten" zu spielen

Nach dem Prinzip „darf's ein bisserl mehr sein“ agiere die Regierung bei den Youth Olympic Games (YOG) offensichtlich, so die GRÜNEN Mandatare Gebi Mair und Martin Hof angesichts der bekannt gewordenen zusätzlichen Gelder der öffentlichen Hand. Ursprünglich waren 9 Millionen Euro von Stadt Innsbruck, Land Tirol und Republik Österreich vorgesehen gewesen. Nun wird der Beitrag der SteuerzahlerInnen auf 15 Millionen aufgestockt. Vorerst.

„Das war eine sündteure Fehlentscheidung“, ist der GRÜNE Innsbrucker Gemeinderat Martin Hof überzeugt. „Die Spiele sind schlecht für die SportlerInnen, bringen kaum Werbewert, bringen dem Breitensport nichts und sollen nur die Regierung vor der Innsbruck-Wahl ins Fernsehen bringen. Das ist eine sehr teure Kulisse. Kein Wunder, dass die Sponsoren dabei ausbleiben.“

Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair verweist die Planungen des Landes ins Reich der Träume: „Jeder weiß, dass die Eintrittskarten für die Veranstaltungen unverkäuflich sind. Sie werden an Schulklassen verschenkt werden. So zu tun, als ob hier Einnahmen erzielt werden könnten, ist unverantwortlich“ wirft er Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner vor, mit gezinkten Karten zu spielen. „Endlich das komplette Budget auf den Tisch“, fordern deshalb auch die Martin Hof und Gebi Mair. „Ansonsten wird uns mit der Defizitgarantie der öffentlichen Hand noch ein teures Ende der Spiele blühen.“

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