Montag, 13. Dezember 2010

"Gefährliches Spiel um sehr viel Geld"

Die olympischen Jugendspiele (YOG) sind wieder in den Medien. Meist geht es dabei um die Kosten.

Hier vorab mein Beitrag für die kommende Ausgabe von "Innsbruck Informiert". Bei den Zahlen bin ich von ca. 15 Millionen Euro Bedarf an Steuergeld ausgegangen. Vermutlich werden die Spiele für uns alle aber noch teurer werden.

Gefährliches Spiel um sehr viel Geld

Die Olympischen Jugendspiele (YOG) sind kein freundliches Treffen von Jugendlichen. Sie sind ein Bewerb im Höchstleistungssport. Schon manche 14-jährige werden für diese Spiele viel zu früh auf höchstes Niveau trainiert werden. Das ist eine Gefahr für ihre Karrieren und ihre Gesundheit.

Auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler leiden an den Spielen. Die Kosten sind bereits um 58 % überschritten. Sie dürften derzeit bei sagenhaften 14.000 Euro pro TeilnehmerIn oder über 100 Euro pro InnsbruckerIn liegen. Das alles in Krisenzeiten. Das alles für ein Event, das nach ein paar Monaten vergessen sein wird.

Helfen werden die Spiele dem Internationalen Olympischen Komitee. Helfen werden sie auch einigen PolitikerInnen: Kurz vor der nächsten Gemeinderatswahl werden wir sie bei den YOG aus den Zeitungen lächeln sehen.

Wir Grüne finden das falsch, und würden die Steuer-Millionen lieber für Sinnvolleres ausgeben.


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