Samstag, 21. August 2010

Im Mittelpunkt muss der Breitensport stehen

"Umdenken" Kaufmanns erfreut die GRÜNEN

Unterstützung der GRÜNEN erhält der Innsbrucker Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann von den Innsbrucker GRÜNEN: "Kaufmann hat Recht", so der Sportsprecher der Innsbrucker GRÜNEN Martin Hof, "man muss sich genau anschauen welche Sportgroßveranstaltungen Sinn machen und welche nicht." Die Football-WM etwa bringe Impulse für den Breitensport.

Über das "Umdenken" Kaufmanns freut sich auch der Landtagsabgeordnete Gebi Mair: "Wir teilen zwar die Einschätzung des Innsbrucker Vizebürgermeisters nicht, was die Handball-EM angeht. Diese hat viele Menschen mit der Sportart in Kontakt gebracht und hat damit auch den Vereinen in Tirol neue Mitglieder beschert. Dennoch scheint Kaufmann im Gegensatz zu Gschwentner verstanden zu haben, dass es keinen Sinn macht neben der teuren Infrastruktur auch noch Geld in Großveranstaltungen zu stecken, die weder gewinnbringend sind noch für den Breitensport einen Nutzen haben." Gschwentner wolle offenbar weiterhin Geld in prestigeträchtige Sportarten wie Skispringen "pulvern", die keinerlei gesundheitspolitischen Nutzen hätten.

"Im Mittelpunkt muss der Breitensport stehen", freut sich Martin Hof darüber, dass man hier in Innsbruck offenbar zu einem Konsens komme: "Das freut uns auch deswegen, weil das dem Sportprogramm der GRÜNEN entspricht."

Mittwoch, 18. August 2010

Berichte über die Jugendspiele

Wenn man etwas über die Olympischen Jugendspiele in Singapur liest oder im Fernsehen sieht, dann immer aus einem von 3 Gründen:

- Sportfunktionäre kritisieren, dass junge LeistungssportlerInnen zu früh in die olympische Medaillenjagd gesteckt werden.
- Heimische SportlerInnen gewinnen Medaillen
- Kritik an den explodierten Kosten (4 mal mehr als geplant, insgesamt über 300 Millionen Euro)

Jüngstes Beispiel auf orf.at: http://sport.orf.at/stories/2009414/2009413/

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die YOG nur für die Marketingabteilung des IOC Gewinn bringen.

Dienstag, 17. August 2010

Football-WM kommt doch nach Innsbruck

Regierung streitet weiter, aber die Football-WM scheint gesichert

ÖVP gegen SPÖ, SPÖ gegen Für Innsbruck, Pokorny-Reitter gegen Peer - die Stadtregierung spielt seit ein paar Monaten Simmering gegen Kapfenberg. Alles wird mit allem verknüpft, unter die Räder kommt dabei die Sachpolitik. So drohte auch die Weltmeisterschaft im American Football in Innsbruck ein Opfer der Streitereien in der Koalition zu werden - nachzulesen hier.

Dagegen gab es natürlich heftige Proteste, schließlich ist die Football-WM eine der wenigen Sportveranstaltungen in Innsbruck, die auch tatsächlich sportpolitisch Sinn macht. Dieser Protest zeigt jetzt Wirkung: Morgen befasst sich der Stadtsenat noch einmal mit dem Antrag. Und auch wenn die Koalition spätestens nach der Posse um die erste Vorlage dieses Beschlusses nicht mehr wirklich berechenbar ist - diesmal wird die Football-WM doch ziemlich sicher beschlossen werden.

Danke für alle Protest- und Unterstützungsmails, -anrufe und Briefe! Sie haben gewirkt.

Update 18.8.: Gerade hat der Stadtsenat die Football-WM einstimmig beschlossen.