Donnerstag, 22. Juli 2010

Das jüdische Erbe des Kaufhaus Tyrol

Sie haben das neue Konzept der "Warenhäuser" nach Tirol gebracht. Die Nationalsozialisten richteten sie mit Hilfe der sonstigen Bevölkerung zu Grunde. Seit heute erinnert im neuen Kaufhaus Tyrol eine Gedenktafel an die jüdischen Gründer und Pioniere.


Das Kaufhaus wurde durch einen Boykott ruiniert, die Familien verfolgt, vertrieben oder ermordet. Entschädigt wurden sie für ihren Verlust auch nach 1945 nie.

Direkt neben der Tafel wird die Geschichte des Kaufhauses erzählt. Zu finden ist das alles im Erdgeschoß, gleich nach dem Eingang rechts.


Die Präsidentin der jüdischen Kultusgemeinde in Innsbruck Esther Fritsch enthüllte die Tafel. Im Hintergrund dabei war neben Grünen, SPÖ und der üblichen ersten Reihe an schwarzer Politik übrigens auch der umstrittene FPÖ-Obmann Richard Heis.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Entschädigt wurden sie für ihren Verlust auch nach 1945 nie." - "nie Entsprechend", "nie Ernsthaft", "nie Angemessen"... fehlt mir noch.
Ansonsten: Super! Danke fürs Reinstellen, erklären, kommentieren!

Martin Hof hat gesagt…

Danke für die Korrektur und das Lob!