Donnerstag, 6. Mai 2010

PA Jugendspiele immer teurer, Innsbruck zahlt.

Bis zu 150 Euro pro InnsbruckerIn

"Statt 15 oder zwanzig sollen die Olympischen Jugendspiele (YOG) jetzt mindestens 24 Millionen Euro kosten. Es ist völlig unmöglich, die zusätzlichen Millionen durch Sponsoren aufzutreiben. Das IOC wird einen kleinen Teil übernehmen, der Rest wird mit Steuergeld ausgeglichen werden müssen", liefert der GRÜNE Gemeinderat Martin Hof eine düstere Prognose ab. "Pro InnsbruckerIn werden das etwa 150 Euro an Steuergeld sein."

Ob Universiade, Euro-Millionen-Loch oder YOG: Sobald es in dieser Stadt um teure Sportevents geht, werfe die Politik Menschenverstand und Taschenrechner von der Innbrücke, so Hof. Die Grünen ärgert besonders, dass hier bei der Beschlussfassung in Gemeinderat und Landtag wieder einmal mit Fantasiezahlen gearbeitet wurde. "Aber als wir damals gesagt haben, dass 15 Millionen nie im Leben ausreichen werden, wurden wir als SchlechtmacherInnen und NeinsagerInnen dargestellt."

"Die Regierungen in Stadt und Land müssen jetzt endlich den aktuellen Budgetplan der YOG veröffentlichen", fordert Hof. Die Menschen in Stadt und Land hätten ein Recht darauf zu erfahren, was auf sie zukommt. "Und durch Geheimniskrämerei ist so ein Projekt noch nie billiger geworden."

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