Mittwoch, 19. Mai 2010

Es ist amtlich: Der Lanser See bleibt offen.

Übergangslösung für drei Sommer fixiert.

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Stadt Innsbruck, die Gemeinde Lans und Tourismusverband mit dem Eigentümer des Sees geeinigt. Der Stadtsenat hat den Vertrag heute einstimmig beschlossen, morgen folgt der Gemeinderat in Innsbruck (zu sehen ab 15 Uhr im Rathaus, 6. Stock). Auch wir Grüne und die Bürgerinitiativen können sich freuen, denn ohne unsere Arbeit wäre eine Lösung wohl kaum zustande gekommen.

Der Eigentümer bekommt jährliche Zuschüsse dafür, dass er das Bad offen hält. Ansonsten gibt es kaum Bedingungen, insbesondere muss er die lang erwartete große Sanierung nicht angehen und ist weitestgehend frei bei der Festlegung der Eintrittspreise (die auch leicht steigen werden).

Weiter verhandeln will die Stadt mit der IVB über Ermäßigungen für Badegäste auf den Linien J und/oder 6. Aufgeben will sie die unsere Idee, den Lanser See in das Innsbrucker Freizeit-Ticket aufzunehmen.

Die Vereinbarung betrifft nur den Sommer-Badebetrieb und läuft drei Jahre. Danach wird das Spiel in irgendeiner Form wieder von vorne losgehen.

Alles in allem also ein sehr mittelmäßiges Ergebnis. Trotzdem: Darauf, dass das Bad erstmal offen bleibt, werd ich heut feierlich ein Eis essen :-).

1 Kommentar:

unwählbar hat gesagt…

der lanser see ist seit vielen jahren privateigentum. wenn die stadt innsbruck dieses eigentum für ihre bürger nutzen will, so muss sie bezahlen. wenn die familie rhomberg dafür € 1.000.000 euro verlangen würde, so müsste die stadt bezahlen, wenn sie weiterhin die öffnung wollte...
so ist das eben, wenn jemandem etwas gehört, was ich gerne hätte...