Interessantes aus dem Standard: Die SPÖ verlangt in ihren Parteistatuten eine Frauenquote von mindestens 40% bei ihren MandatarInnen. Weil die praktisch nur selten erreicht wird, will die Partei jetzt finanzielle Sanktionen beschließen. In Innsbruck sieht das die SP-Fraktion anders.
Im Dezember habe ich im Gemeinderat beantragt sich anzusehen, ob man nicht einen Teil der städtischen Parteienförderung davon abhängig machen könnte, dass Fraktionen eine 40-%-Quote erreichen. Damals wusste ich noch nicht, dass ich damit das gleiche verlange wie die SPÖ - die 40% sind einfach ein naheliegender Wert.
Die GenossInnen aus Innsbruck kannten ihr Statut anscheinend genau so wenig: Von acht roten GemeinderätInnen stimmten nur zwei (Frauen) für meinen Antrag: Marie-Luise Pokorny-Reitter und Angie Eberl. Die anderen sechs waren dagegen.
Zwischen rotem Anspruch und Wirklichkeit stehen bei der Mehrheit wieder einmal Welten.
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Darfs am Bergisel ein bisserl mehr sein?
Vor 21 Stunden
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