Freitag, 16. April 2010

Lanser See bleibt offen

Neue Übergangslösung für 3 Jahre

Jetzt sind die Karten also auf dem Tisch. 20.000 Euro jährlich bekommen die Eigentümer von der Stadt, nocheinmal 22.000 vom Tourismusverband. Dafür verpflichten sie sich, das Bad weiter offen zu halten. Angeblich brauchen sie das Geld, weil das Bad rote Zahlen schreibe - angesichts von 30-40.000 Eintritten sogar in schwachen Jahren ist das kaum zu glauben. Ob man in Zukunft wieder im Winter am See eislaufen kann, ist offen.

Seit Jahren wird über den Lanser See diskutiert. Die privaten Eigentümer drohen damit, das Bad zu schließen und verlangen Zuschüsse von der öffentlichen Hand. Die Stadt und der Tourismusverband haben in diesen Verhandlungen schlechte Karten, denn in Innsbruck und Umgebung gibt es nur sehr wenige erreichbare Badegelegenheiten.

Bei allen Bedenken ist der Lanser See aber zu wichtig, um das Geschäft nicht zu machen und damit zu riskieren, dass der See für die Öffentlichkeit gesperrt würde. Jetzt muss es darum gehen, in diesen drei Jahren endlich eine saubere und nachhaltige Lösung zu finden, damit 2013 nicht das gleiche Theater wieder von vorne losgeht.

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