Dienstag, 19. Januar 2010

PA YOG-Kosten explodieren

Schon 140 Euro pro BürgerIn - nur Transparenz kann Desaster abwenden
Innsbruck, 7.1.2010

"Bürgermeisterin Zach und ihre Fraktion sind mit den Youth-Olympic-Games, die Platzgummer Innsbruck eingebrockt hat, offensichtlich überfordert", kritisiert der Sportsprecher der Innsbrucker GRÜNEN Martin Hof die Verschleierungstaktik rund um die Jugendspiele. "Der Budgetplan und die Verhandlungen mit dem IOC bleiben geheim, über die Kosten wird kein Wort verloren.

"Hin und wieder "verplappere" sich aber ein Politiker und man liest in der Zeitung von explodierenden Kosten: Ursprünglich sei von € 15 Millionen die Rede gewesen - 9 Millionen davon Steuergeld. Mittlerweile höre man von € 23 Millionen. "Damit müssten die SteuerzahlerInnen schon € 17 Millionen für die YOG auftreiben, das wären schon etwa € 140,- pro InnsbruckerIn", rechnet Hof vor. Aufgrund der "Short-Fall-Klausel" sei die öffentliche Hand verpflichtet, alle Mehrkosten zu übernehmen um den gewünschten Standards des IOC zu erfüllen. Damit dürften auf Innsbrucks BürgerInnen noch weit mehr Kosten zukommen, fürchtet der grüne Sportsprecher.

Hof fordert einen begleitenden Ausschuss des Gemeinderates zur Kontrolle der YOG. "Diese Jugendspiele sind auf dem besten Weg ein Desaster zu werden, gegen das die 'Euro08-Million' wie ein Scherz aussieht. Ging es bei der Fußballeuropameisterschaft um eine Million Euro, so stehen bei den YOG schon jetzt € 17 Millionen auf dem Spiel", so Martin Hof.

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