GRÜNE: „Nicht einseitig bei den Frauen sparen“
Die GRÜNEN warten heute mit harscher Kritik an der halbherzigen Entscheidung von Sport-Landesrat Gschwentner auf: „Ich freue mich, dass das Frauenteam des FC Wacker vorerst weiterspielen kann. Aber Gschwentner hat ganz offensichtlich nicht verstanden, wie Frauenförderung im Sport aussehen sollte“ erklärt der Sportsprecher der GRÜNEN im Landtag, Gebi Mair.
„Jetzt nur bei den Wacker-Frauen das Budget zu kürzen und zu erklären, diese sollten nicht so hohe Aufwandsentschädigungen bezahlen ist eine Chuzpe von Gschwentner. Das bedeutet schließlich: Frauenfußball ja, aber nur gratis als Hobby. Dabei ist das Wacker-Frauenteam ein Spitzenteam und mehr als ein Freizeitverein“ ist Mair enttäuscht. Gschwentner solle sich zum Frauensport bekennen und die sportliche Zukunft des Wacker-Frauenteams nicht gefährden.
Der GRÜNE Innsbrucker Gemeinderat Martin Hof ergänzt: „Die Frauen haben jetzt nur noch 2% des Wacker-Budgets, das steht in keinem Verhältnis zum Männer-Budget. Für mich ist das eine halbherzige Entscheidung des Landes, und sportpolitisch dumm.“ Laut Hof bestehe nun die Gefahr, dass das Wacker-Frauenteam zu einer Alibi-Geschichte werde.
Für die GRÜNEN Mair und Hof bestünde nun eigentlich die Chance, etwas Großes aufzubauen: „Die Politik muss Interesse an der Förderung des Frauenfußballs haben, dafür müsste aber die Sportförderung insgesamt umgebaut werden.“
Darfs am Bergisel ein bisserl mehr sein?
Vor 21 Stunden
