Dienstag, 1. Dezember 2009

PA YOG: BürgerInnen haben ein Recht, zu wissen, was mit Steuergeldern passiert

Hof: "EURO-Millionenloch hoch zwei droht"

"Dass die Unterbringung der SportlerInnen vergessen wurde, ist ein Zeichen, dass bei den YOG im Vorfeld völlig unseriös budgetiert wurde. Zwar waren Mehrkosten zu erwarten - wie es jetzt ausschaut, werden aber nicht einmal die kolportierten € 18 Millionen ausreichen", sieht der Innsbrucker GRÜN-Gemeinderat Martin Hof Feuer am Dach bei den Youth Olympic Games 2012.

Es sei ein peinliches Spiel, das an die Finanzprobleme nach der EURO 2008 erinnere: "Uns droht ein EURO-Millionenloch hoch zwei", so Martin Hof. "Es muss auch daran erinnert werden, dass Stadt und Land jetzt auf Gedeih und Verderb dem IOC ausgeliefert sind", so der GRÜN-Gemeinderat weiter. Aufgrund der sogenannten "short-fall"-Klausel im Vertrag müssen die öffentlichen Körperschaften für alle Mehrkosten der YOG und Wünsche des IOC aufkommen.

Die GRÜNEN fordern dringend die Vorlage eines aktualisierten Budgetplans. "Nicht nur wir, vor allem die BürgerInnen haben ein Recht darauf, zu wissen, was mit ihren Steuergeldern passiert." Deswegen pocht Martin Hof auf die Einrichtung des von Bürgermeisterin Zach versprochenen begleitenden Ausschusses zu den Jugendspielen. Nur so kann vielleicht verhindert werden, dass Landes- und Stadtregierung sich schon wieder eine unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern verantworten müssen."


SERVICE: Martin Hof ist den Olympischen Verschwendern übrigens schon länger auf der Spur. Hier geht's direkt zum Video (http://www.youtube.com/watch?v=boTw0ZRH8NI), mehr von den Verschwendern sehen Sie auf http://www.verschwenden.at/

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