Dienstag, 23. Juni 2009

PA Viele offene Fragen qualifizieren EURO-Architekten nicht für nächsten Posten/Hof/Mair

Hof: "Zach will nächstes Finanzloch schon vorausschauend stopfen "

"Wenn Christoph Platzgummer jetzt als Kandidat für die Geschäftsführung der olympischen Jugendspiele gehandelt wird verkommt die Politik um die Innsbrucker Sportevents zur Farce", meint der GRÜNE Innsbrucker Gemeinderat Martin Hof. Er wünscht sich klare Worte von Bürgermeisterin Zach zu ihren Absichten.

Die Reaktion der Bürgermeisterin auf das Euro-Finanzdebakel bestehe bisher nur darin, zusätzliches Geld für die Youth Olympic Games (YOG) zurückzulegen. "Anstatt darauf zu drängen dass das Budget bei den YOG eingehalten wird, will Zach das nächste Finanzloch stopfen noch bevor es entstanden ist", so der GRÜNE Gemeinderat.

"Es wäre einfach absurd, sollte Christoph Platzgummer, der die Verantwortung für die fehlenden EURO-Millionen übernommen hat, jetzt das nächste Großevent leiten" ergänzt der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair. "Platzgummer hat die Struktur der EURO entworfen. Er hat auch das Personal ausgesucht und in der Abwicklung jede größere Ausgabe des Euro-Vereins persönlich abgesegnet. Qualifiziert ihn das Ergebnis tatsächlich für den nächsten Einsatz?“

Die GRÜNEN erwarten sich klare Antworten im derzeit ausstehenden Rechnungshofbericht zur EURO-Abrechnung. „Welche Verantwortung trägt Platzgummer persönlich für das Minus auf der Seegrube? Welche Gegenleistungen gab es seitens des EURO-Vereins für Sponsoren und Dritte? Ist die Liquidation des EURO-Vereins rechtmäßig erfolgt? Diese und weitere Fragen müssen jedenfalls im Bericht geklärt werden“ kündigt Gebi Mair Nachfragen im kommenden Finanzkontrollausschuss an.

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