Dienstag, 30. Juni 2009

Euro: Es hört nicht auf.

Heute tagt der Kontrollausschuss der Stadt zur Euro. Im gemeinsamen Bericht von Landesrechnungshof und Kontrollabteilung der Stadt werden einige Fragen beantwortet, aber die große Frage bleibt: Wie konnten die Kosten für die SteuerzahlerInnen vom letzten Budget, das kurz vor Beginn der Euro erstellt wurde, bis heute um über 2 Millionen oder 60 % explodieren? Das werden sich unsere Kontrolleinrichtungen noch einmal in Ruhe anschauen müssen.


Für die Planung und Organisation der EURO wurden von der VP wieder einmal Freunde und alte Bekannte zusammen gespannt, die in einem dichten Netz von gegenseitigen Abhängigkeiten stehen (Platzgummer, Bodner, Bielowski, Schnitzer). Diese Leute sollten sich auf dem Laufenden halten, gegenseitig informieren, den Überblick behalten und die Organisation leiten. Passiert ist das Gegenteil: Desinformation, gegenseitige Schludzuweisungen, Chaos.


Das ist die erste Lehre aus dem EURO-Debakel: Klare Verantwortlichkeiten und klare Trennung von Funktionen ist letzlich effizient, transparent und billig. Billiger jedenfalls als das schwarze System der alten Bekannten.

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