Freitag, 15. Mai 2009

GRÜNE.POSITION: Zoller-Frischauf will Millionen-Desaster Euro08 den SteuerzahlerInnen aufhalsen

Mair & Hof: GRÜNE sehen schwarz für YOG

Der Vorschlag der VP-Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf das Millionen-Desaster Euro 08 durch die Olympiaworld ausgleichen zu wollen, ruft die beiden GRÜN-Politiker Gebi Mair und Martin Hof auf den Plan. Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair fordert sie auf die Dinge beim Namen zu nennen: "Eigentlich müsste es heißen: ich, Patrizia Zoller-Frischauf schlage vor, dass die Kosten für unser Millionen-Desaster von den SteuerzahlerInnen übernommen werden."

Für die GRÜNEN ist klar, dass erst volle Transparenz hergestellt und die Verantwortlichkeiten festgestellt werden müssen. Anschließend müsse klar auf den Tisch gelegt werden, welche Kosten für die EURO 08 insgesamt und nun zusätzlich von der öffentlichen Hand zu übernehmen sind. Vorher seien die GRÜNEN für keinerlei Beschlüsse in der Angelegenheit zu haben.

"Man muss sich jetzt fragen, wie es zu einem derartigen Finanzdebakel kommen kann" ergänzt der GRÜNE Innsbrucker Gemeinderat Martin Hof. Dabei stehen stehen für den GRÜNEN weniger die Probleme bei der Abrechnung in der OSVI im Mittelpunkt als vielmehr die Tatsache, "dass die Euro ihr Budget weit, weit überzogen hat." Das lasse Schlimmes für neue Großveranstaltungen befürchten. "Vizebürgermeister Platzgummer will ein Megaprojekt nach dem anderen aufziehen. Dass dabei von Nachhaltigkeit wenig, von übrig gebliebenen Kosten viel die Rede ist, scheint ihn nicht zu interessieren."

So warnt Gebi Mair abschließend auch vor einer Wiederholung im Fall der Youth Olympic Games. "Im Vertrag über die Jugendolympiade ist festgehalten, dass alle unvorhergesehenen Kosten, die über die bereits beschlossenen 9 Millionen Euro Beitrag der öffentlichen Hand hinaus entstehen, ebenfalls von der Allgemeinheit zu bezahlen sind. Angesichts des aktuellen Debakels sehe ich schon die nächste Nachzahlung auf uns zukommen".

Keine Kommentare: