Dienstag, 7. April 2009

Vorsorge

Heute Nachmittag kommt wieder ein Bericht über die IIG in den Kontrollausschuss. Die IIG ist die Firma, die unser städtisches Familiensilber verwaltet: Gut 800 Millionen Euro in Immobilien. Der Bericht stellt unter anderem der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat ein vernichtendes Zeugnis aus.

Und wieder wird vorsorglich versucht, den beunruhigenden Inhalt unter den Teppich zu kehren. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat erklären unisono, "dass der gesamte Bericht Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse beinhaltet" und wollen ihn unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutieren.

Dabei enthält der Bericht nichts, was durch die Veröffentlichung der IIG direkten Schaden zufügen könnte - außer dem Image-Schaden, der nun einmal entsteht, wenn die gesamte Geschäftsführung und der politisch besetzte Aufsichtsrat versagen.

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