Mittwoch, 28. Januar 2009

PA Schutz für Frauen erhöhen /Hof, Schwarzl

Appell an Selbstverantwortung reicht nicht aus

Die schreckliche mehrfache Vergewaltigung einer 17-Jährigen in
Innsbruck mache mehr als betroffen, ist der Sicherheitssprecher
der Innsbrucker GRÜNEN Martin Hof erschüttert. "Unser Mitgefühl
gilt dem jungen Mädchen", so Martin Hof, "gegen die Täter muss
mit allen rechtsstaatlichen Mitteln hart vorgegangen werden."

"Und anstatt mit einem schweren Verbrechen politisches Kleingeld
machen zu wollen, braucht es die Polizeipräsenz vor Ort", meint
Hof. Mehr Fußstreifen der Polizei und die Wiederaufnahme des MEK
können sich die Innsbrucker GRÜNEN gut vorstellen. "Vor allem die
Prävention muss verstärkt werden. PolizeibeamtInnen, die speziell
ausgebildet auf Gewaltausübung gegen Frauen oder deren Anzeichen
sensibel reagieren, könnten informieren und sexuelle und
gewalttätige Übergriffe auf Frauen reduzieren", meint der GRÜNE
Sicherheitssprecher. Dass es dafür eine bessere personelle
Ausstattung der Innsbrucker Polizei brauche, sei klar.

In diesem Sinne kann Grünstadträtin Uschi Schwarzl auch die
angekündigten Bemühungen von Bürgermeisterin Zach unterstützen,
dass das Wachzimmer am Bahnhof ausgebaut werden soll. Auf
Unverständnis jedoch stößt bei Hof und Schwarzl, der Appell der
Bürgermeisterin Hilde Zach an die Selbstverantwortung der Frauen:
"Es gäbe viele Möglichkeiten, wie die Stadt gegen sexuelle
Übergriffe auf Frauen vorbeugen könnte. Diese Möglichkeiten reichen
von einem Ausbau und Verbilligung der Frauentaxis über Aufklärung
in Schulen und auch direkt in den Lokalen bis hin zum Ausbau und
der Bewerbung von direkten Anlaufstellen für Frauen."

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