Dienstag, 13. Januar 2009

hjaltalín

Jeff Buckley trifft in London Sigur Rós. Und beide haben Spaß dabei.

Island ist unfair. Es hat knapp halb so viele Einwohner wie Tirol, rund 320.000, aber eine der besten Popmusikszenen überhaupt. Ein kleines Stück davon wurde gestern im Weekender ausführlich bewundert und beklatscht.

"hjaltalín" bestehen neben der klassischen Kombination aus Bass-Gitarre-Drums-Keyboard aus zwei wunderbaren Stimmen (m+w), einer Violine und einem Fagott (!). Allein dafür wie sie das Fagott in Pop einbauen sollte ihnen dringend jemand einen Preis umhängen. 

Noch ein oder zwei solche Konzerte und ich fahre wirklich nach Reykjavik, um alle diese jungen unbekannten Bands zu erleben, die unsere chronisch schwächelnde Popszene mitsamt den "neuen Österreichern" (und den alten) in Grund und Boden spielen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schade, da habe ich offenbar ein interessantes Konzert übersehen. Danke für den Hinweis und link, so kann ich es wenigstens nachhören.

Martin Hof hat gesagt…

Ja es war wirklich fein. Hier gibt's mehr aus Island:
http://lofi.tv/category/icelandmusicmonthly/

Und das würd ich mir gern mal anschauen, wenn es die Finanzkrise überlebt:
http://www.icelandairwaves.com/