Freitag, 23. Januar 2009

FPÖ will zweisprachige Ortstafeln

Klingt wie ein Scherz, ist aber wahr:

Die Linzer FPÖ beantragt zweisprachige Ortstafeln. Auslöser ist ein Kunst- und Werbeprojekt in der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Zur Bewerbung der Kulturhauptstadt wurden um Linz "Ortstafeln" in verschiedenen Sprachen aufgestellt, darunter Armenisch, Chinesisch, Singhalesisch und Griechisch.


Die FP hält die Werbeschilder trotzdem für amtliche Verkehrszeichen. GR Kleinhanns sorgt sich in seinem Antrag wegen möglicher "abrupter Abbremsung" der Autofahrer vor "Auffahrunfällen" und will deutschsprachige Überkleber auf den Schildern. Wieso diese Überkleber Unfälle verhindern, verrät er leider nicht. Mehr dazu auf www.kommenundgehen.at

Kollege Kleinhanns hat übrigens einen weiteren epochalen Antrag vorbereitet: Unter dem griffigen Titel "Gleichwertigen Ersatz für mißliebige Aphroditen-Plastik rasch beschaffen!" fordert er die Aufstellung einer neuen Statue, und weiß auch schon woher die kommen könnte:

"Möglicherweise ist für ein derartiges Projekt auch leicht ein Sponsor, etwa im Umkreis der Repräsentantenländer der klassischen Antike, Griechenland oder Italien, bzw. deren konsularischen Vertretungen in Linz, oder bei anderen Kulturinstitutionen, zu finden."

Da werden sich die "Kulturinstitutionen" aber freuen, vor allem die Konsulate.

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