Das Jahr 2008 in Bildern, wie man sie in dieser Qualität und Intensität nur ganz, ganz selten sieht:
http://www.boston.com/bigpicture/2008/12/the_year_2008_in_photographs_p.html
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"Ich verstehe die Aufregung nicht", wundert sich der GRÜNE Gemeinderat Martin Hof über die Debatte, die in der heutigen Gemeinderatssitzung entstanden ist. Die Gemüter erhitzten sich, weil die GRÜNEN selber Anfragebeantwortungen mit einem Aufnahmegerät mitgeschitten hatten. Die Wortmeldungen der Regierungs Fraktionen und auch die geschäftsordnungswidrige Sitzungsführung sprächen Bände über die Einstellung zu Transparenz und Demokratie, so Hof. Bisher wurden die Mitschnitte von den GRÜNEN nur zur Bearbeitung der Anfragen verwendet und nicht veröffentlicht.
"In vielen Gremien ist es nicht nur üblich Audio- und Videoaufzeichnungen den MandatarInnen zur Verfügung zu stellen, sondern diese auch öffentlich zugänglich zu machen", weist der GRÜNE Gemeinderat etwa auf die Videoaufzeichnungen im Tiroler Landtag hin. Anträge von Gemeinderat Christian Kogler (Liberales Innsbruck), die Videoübertragungen des öffentlichen Teils der Gemeideratssitzungen vorgesehen hätten, wurden schon im Jänner 2006 und im Juli 2004 abgelehnt.
Laut Hof würde hier nicht die Privatssphäre der übrigen MandatarInnen beeinträchtigt, weil es sich um eine öffentliche Sitzung handle. "Besonders absurd finde ich die Vorwürfe deshalb, weil die Sitzungen ohnehin aufgezeichnet und die Aufnahmen zur Erstellung des Wortprotokolls verwendet werden. Diese Protokolle finden sich nach einiger Zeit auf der Homepage der Stadt Innsbruck", erläutert Gemeinderat Hof und findet bemerkenswert, "dass die Aufregung gerade bei manchen GemeinderätInnen, die sich für Überwachungsmaßnahmen im öffentlichen Raum stark machen, so groß war."